• Kunstuni illustrations sustainable developement

Kunstuni Graz - Jahresbericht 2016

„... die Vision einer gerechteren, friedlicheren Welt sichtbar, spürbar und damit erstrebenswert machen.“

Auftraggeber: Mag. Joachim Ninaus, Kunstuni Graz

Produkte: 5 Illustrationen; Satz des Jahresberichtes

https://www.kug.ac.at/kunstuniversitaet-graz.html

Für den Jahresbericht 2016 der Kunstuni Graz (Musik und Darstellende Kunst) wurden 5 Illustrationen kreiert, die sich mit dem Beitrag der Kunst zur nachhaltigen Entwicklung und Überwindung der globalen Herausforderungen beschäftigen.

Auf Basis der 5 Notenlinien, die immer den Bogen zur Musik spannen, zeigen die Illustrationen 5 Nachhaltigkeitsaspekte auf, für die die Qualitäten der Kunst wichtig sind und die bedeutsam für eine erfolgreiche nachhaltige Entwicklung sein können.

Aus dem Editorial von Mag. Joachim Ninaus:

 "... Die Kunst und Kultur kann neben Ökonomie, Ökologie und Sozialem als vierte, querliegende Dimension der Nachhaltigkeit betrachtet werden. Sie soll die Vision einer gerechteren, friedlicheren Welt sichtbar, spürbar und damit erstrebenswert machen. Sie soll die Sehnsucht nach einer besseren Welt, einem besseren Leben in den Menschen wecken – so wie Antoine de Saint-Exupéry es beschreibt: „Um Schiffe zu bauen, muss man die Sehnsucht nach dem weiten Meer wecken ...“. 

Nachhaltigkeit in der Kunst …


… bedeutet generationenübergreifendes Denken, Planen, Handeln: Kunst funktioniert über das Hinterfragen des Vorangegangenen und Erkennen der Zusammenhänge über Generationen hinweg ...

… bedeutet Neues schaffen, Visionen entwickeln und verfolgen: Kunst birgt hohe innovative, kreative und visionäre Kräfte in sich ...


… bedeutet integratives, systemisch-vernetztes Denken: Kunst fördert ganzheitlich-integrative Betrachtungsweisen und Perspektivenwechsel ...

… fordert gesellschaftlichen Wandel, d.h. auch emotionale Transformationsprozesse sind notwendig: Kunst kann rationale Botschaften emotionalisieren und Emotionen politisieren ...

… braucht die innere Reflexion des Einzelnen und der Gesellschaft, um Veränderungen zuzulassen und zu fordern: Kunst und KünstlerInnen befinden sich in ständigem Wandel, befinden sich in Entwicklung und durchlaufen Veränderungsprozesse.


Magazin